"Hilf mir, es selbst zu tun..."

- Maria Montessori -

Maria Montessori, Marte Meo, Waldorf, bedürfnisorientierte Pflege,...

Ich versuche mich stetig weiterzubilden, um Ihrem Kind eine optimale Umgebung bieten zu können, indem es sich frei und verstanden fühlt. Die Montessori-Methode faszinierte mich, seit ich selbst Mutter geworden bin. Es handelt darum, die alltäglichen Dinge, altersgerecht und spielerisch zu erlernen, damit die Kleinsten sich in der Gesellschaft zugehörig fühlen. Das Selbstbewusstsein wird wie nebenbei gestärkt und die Fähigkeiten erkannt. 
Marte Meo ist eine Form der Entwicklungsunterstützung und verhilft beispielsweise dem Kind verstanden und Wertgeschätzt zu werden. 
Da ich jedoch nicht nur nach diesen Methoden verfahre und immer wieder Selbstreflexion betreibe, gehe ich auch der bedürfnisorientierten Pflege nach. Dies bedeutet, dass ich die Kinder beobachte und individuell agiere, da jedes Kind einzigartig ist und dementsprechend Handlungsbedarf hat.
Zudem werden regelmäßig Elterngespräche geführt, bei denen die Portfolioarbeiten über die Kinder besprochen werden. 

Nähe und Bindung

Gerade im Kleinkindalter ist Nähe und Bindung ein großer Punkt. Sein Kind jemand "Fremden" anzuvertrauen, braucht Mut - von Ihnen aber auch von Ihrem Kind. 
"Ohne Bindung - keine Bildung" - wenn das Kind keine Bindung zu einer Person aufgebaut hat, kann es nicht seiner Neugier nachgehen und gelassen spielen - es steht unter Stress und ist ständig auf der Suche nach seinen Eltern/einer vertrauten Person. 
Deshalb ist die Eingewöhnung sehr ernst zu nehmen. Diese kann je nach Kind zwischen zwei bis vier Wochen dauern. Der genaue Ablauf zur Eingewöhnung wird in einem persönlichen Gespräch vorab besprochen und erfolgt in Anlehnung des Berliner Modells. 

Wochenplan

Um mehr Struktur und Verständnis gegenüber den Wochentagen zu erlangen, habe ich jedem Tag ein fixes Thema zugeteilt. Zudem bekommt jede Woche ein Wochenthema, an dem sich die Thementage orientieren. Für nähere Informationen dazu können Sie sich gerne bei mir melden. 
Montag - Kreativtag
Dienstag - Backtag
Mittwoch - Gartentag 
Donnerstag - Waldtag
Freitag - Keine Betreuung 

Mahlzeiten

Die Haupt- als auch die Nebenmahlzeiten werden gemeinsam am Esszimmertisch eingenommen. So kommt Routine in den Alltag und die Kinder können sich nur auf das Essen konzentrieren. Gemeinsam wird die Mahlzeit zubereitet, der Tisch gedeckt, abgeräumt und sauber gemacht. Jedes Kind kann aktiv mitwirken. Gerade bei dem Essen werden die Sprache, die Sinne und die Wahrnehmung besonders gefördert - hier sind für mich die Unterhaltungen sehr wichtig. 
Es wird täglich frisches Essen gekocht und gebacken. Je nach Saison beziehen wir unser Gemüse aus dem eigenen Garten oder von der Gemüsekiste Schwaighausen (Familie Högerle) und erhalten die Eier von unseren fleißigen Hühnern. 

Natur erleben

Wir sind stolze Besitzer eines Garten, mit vielen Entdeckungsmöglichkeiten und noch geplanten Projekten, an denen die Kinder teilweise mitwirken können. Wir haben einen Bereich in dem unsere Nutztiere gehalten werden. Einen Bereich in dem der Gemüseanbau erfolgt und den Spielbereich, indem die Kinder losgelassen spielen und toben können. 
Da wir sehr naturverbunden sind, werden wir regelmäßig in den Wald gehen und dort vieles lernen und den Bewegungsapparat schulen, indem wir über Wurzeln und Baumstümpfe laufen (Unser Bollerwagen ist natürlich auch immer dabei). Auch den nahegelegenen Spielplatz und andere Ausflugsziele (z.B. Pferdestall, Wildtiergehege, Feuerwehr,...) werden wir besuchen.

Umgang mit Tieren

Viele Studien belegen, dass Kinder die mit Haustieren aufwachsen, selbstbewusster sind und besser mit ihren Gefühlen umgehen können. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und welche Auswirkungen ihr Verhalten haben kann. Deshalb sind die Kinder aktiv bei der Versorgung unserer Tiere dabei und geben auf sie acht. Aktuell haben wir Hühner, Enten, Kaninchen und unsere Schildkröte Lotte. Zudem wohnen bei uns die Hunde Rocky (Französische Bulldogge) und Bella (Pastor de Mallorquin) sowie unsere Katze Isolde.

Ethik und Toleranz

Wir feiern gemeinsam mit den Kindern die Feste im Jahreskreis. Jede Religion und Glaubensrichtung ist gleichwertig und wird je nach Hintergrund des Kindes zusammen thematisiert, damit sich jeder akzeptiert fühlt. 

Morgenkreis/ Themenwochen

Der Morgenkreis ist ein wichtiges Ritual im Tagesablauf. Hier wird gemeinsam je nach Thema und Motivation der Kinder, gesungen, getanzt, musiziert oder die Sinne durch diverse Kurzspiele/ Yoga angeregt. Jedes Kind kann aktiv etwas dazu beitragen. Aufmerksames Zuhören und gegenseitiges aussprechen lassen wird nebenbei erlernt. Wöchentlich werden Themen erörtert, wie beispielsweise die Farben, das Wetter, der Körper usw. 
Diese werden durch Bastelaktionen, Experimente und Ausflüge spielerisch untermalt. 

Wichtel "Snu"

Nun die Frage, wieso die Kindertagespflege "Die frechen Wichtel" heißt.
Bei uns wohnt nämlich ein Wichtel namens "Snu" im Garten! 
Snu kommt aus dem Norwegischen und bedeutet "schlau". Und so ist er auch, der freche Wichtel, der diesen Namen trägt. Er schaut immer wieder mal in Form von kleinen Streichen, Briefen oder Geschenken bei uns vorbei. Keiner hat ihn je gesehen, aber genau dies lässt die Fantasie der Kinder aufblühen. Vielleicht entdeckt man ja eine Spur von Snu, wenn man das nächste Mal raus zum Rutschen geht?